Röntgenfluoreszenzanalyse

Die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA, engl.: XRF) erlaubt die Bestimmung der pauschal-chemischen Zusammensetzung einer Probe. Das ist z.B. notwendig wenn man anhand der Spurenelemente Beziehungen zwischen Rohmaterialien und Prozessprodukten untersuchen möchte.

Proben werden zu Probenpulver unter 50 µm Korngröße gemahlen und in Probentabletten gepresst. Danach werden diese einer Röntgenquelle ausgesetzt, woraufhin die angeregten Elemente in der Probe jeweils charakteristische Röntgenstrahlen abgeben. Diese werden als Energiespektrum aufgezeichnet und von der Betriebssoftware der RFA-Einheit aufbereitet und müssen dann vom Bearbeiter interpretiert werden.

Entscheidend für die Qualität des Ergebnisses der Analyse ist in erster Linie die Fähigkeit des Wissenschaftlers der die Rohdaten interpretiert. Angewandt auf die Archäometallurgie bedeutet dies, dass der Bearbeiter sowohl Naturwissenschaftler als auch Kulturwissenschaftler sein sollte, oder doch zumindest in den entsprechenden Disziplinen ausreichend bewandert sein.

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